Was die App braucht
- Android 8.0 oder neuer. Auf älteren Android Fassungen lässt sich die App nicht installieren.
- Ein Prozessor mit ARM Architektur. Das Paket bei Google Play enthält die Programmteile für 64 Bit (arm64-v8a), ab Version 0.10.0 auch für 32 Bit (armeabi-v7a).
- Ortung. Für die Navigation braucht das Telefon einen Satellitenempfänger (GPS). Einen besonderen Sensor oder Zubehör braucht die App nicht.
- Sprachausgabe. Ansagen spricht die App nur, wenn auf dem Telefon eine Sprachausgabe installiert ist.
- Arbeitsspeicher. Eine Mindestgröße nennen wir nicht: Wir haben NavX4 noch auf keinem Referenzgerät vermessen und führen keine Liste geprüfter Geräte. Auf sehr alten Telefonen kann die Karte ruckeln.
Läuft bei dir etwas nicht rund? Sag es uns mit Gerätename und Android Version.
Speicher für Offlinekarten
Für unterwegs ohne Netz lädt die App je Region ein Paket: die Karte, das Routing, mit dem das Telefon selbst rechnet, und, wo der Katalog sie anbietet, Höhenkacheln. Vor dem Laden zeigt die App die Größe und prüft den freien Speicher. Das Routing wird auf dem Telefon entpackt und liegt dabei kurz doppelt, und 200 MB lässt die App dem System frei. Mit dem ersten Paket kommen einmal die Grunddaten der Karte dazu, also Schriften und Symbole.
Die Pakete können auch auf einer Speicherkarte liegen: Den Speicherort wählst du in der App unter „Offline-Karten“, dort ziehst du installierte Pakete auch um.
Größe je Region
Die Zahlen kommen aus demselben Katalog, den die App liest, und werden erst auf Knopfdruck von navx4.app geladen. „Frei vor dem Laden“ ist das, was die App beim Einbau höchstens gleichzeitig braucht, samt der Reserve für das System.
Kriterien für ein Telefon im Gelände
Wir empfehlen keine Marke und kein Modell. Diese Angaben im Datenblatt helfen beim Vergleichen:
- Schutzart IP67 oder IP68. Die Schutzart nach IEC 60529 hat zwei Ziffern. Die erste, eine 6, heißt staubdicht. Die zweite heißt bei 7 zeitweiliges Untertauchen, bei 8 dauerndes Untertauchen unter Bedingungen, die der Hersteller nennt. Gegen Wasserstrahlen schützt das nicht von selbst: Das gilt erst, wenn die Kennzeichnung zusätzlich die Ziffer 5 oder 6 trägt, etwa IP66/IP68.
- Helligkeit. Das Datenblatt nennt die Leuchtdichte des Bildschirms in cd/m², oft als „Nits“. Je höher sie ist, desto heller kann der Bildschirm werden. Ob du ihn in der Sonne ablesen kannst, hängt auch von Spiegelungen und vom Winkel in der Halterung ab; probiere es vor dem Kauf aus, wenn du kannst.
- Bedienung mit Handschuhen. Manche Telefone haben eine Einstellung, die die Berührung für Handschuhe empfindlicher macht. In NavX4 lassen sich Folgeknopf und Zoomtasten bis auf 200 % vergrößern (Einstellung „Größe von Folge-Knopf und Zoomtasten“), und die „Berührungssperre“ legt den Bildschirm still, damit Regen, Handschuhe oder ein Ast nichts auslösen.
- Temperatur. Datenblatt oder Anleitung nennen meist einen Temperaturbereich für Betrieb und Laden. Hinter einer Scheibe in der Sonne wird es wärmer als draußen; eine Halterung im Schatten oder im Luftstrom der Lüftung hilft, in diesem Bereich zu bleiben.
- Sturz und Stoß. Angaben wie „MIL-STD-810“ beziehen sich auf eine Sammlung von Prüfverfahren des Verteidigungsministeriums der USA. Sie ist keine Zulassung: Welche Prüfungen, etwa Fall, Vibration oder Temperatur, unter welchen Bedingungen bestanden wurden, wählt der Hersteller. Lies die Einzelangaben im Datenblatt oder frag nach dem Prüfbericht.
Halterung
- Lochbild nach AMPS. Vier Bohrungen im Rechteck von rund 30 × 38 mm. Viele Halter, Kugelgelenke und Adapter nutzen dieses Lochbild, so lassen sich Teile verschiedener Hersteller kombinieren. Vergleiche die Maße im Datenblatt beider Teile, bevor du bohrst.
- Schwingungsdämpfung. Motor und Piste übertragen Vibrationen auf die Halterung. Apple schreibt in einem Supportartikel, dass starke Vibrationen in bestimmten Frequenzbereichen, etwa von Motorradmotoren mit hoher Leistung, die optische Bildstabilisierung und den Autofokus der iPhone Kameras beeinträchtigen können, und empfiehlt für kleinere Fahrzeuge eine Halterung mit Schwingungsdämpfung. Für andere Telefone mit optischer Bildstabilisierung steht, ob sie empfindlich sind, wenn überhaupt, in deren Anleitung.
- Verriegelung. Wähle einen Halter, der das Telefon verriegelt und nicht von allein freigibt, und fahre immer verriegelt. Ein Fangband sichert zusätzlich, falls der Halter selbst bricht.
Strom
- Wasserdicht anschließen. Außen am Fahrzeug oder am Lenker gehören Stecker und Buchsen mit einer Schutzart für Nässe, etwa IP67 im gesteckten Zustand, ein Kabel mit Zugentlastung und eine Sicherung in der Zuleitung vom Bordnetz.
- Ladebuchse des Telefons. Ob dein Telefon mit nasser Buchse laden darf, steht in seiner Anleitung. Kabelloses Laden in der Halterung umgeht die offene Buchse; NavX4 behandelt es wie ein Kabel.
- Ladekabel als Zündsignal. Hängt die Stromversorgung an einem Anschluss, der mit der Zündung schaltet, verliert das Telefon den Ladestrom, sobald du den Motor abstellst. NavX4 kann das als Zündsignal nehmen: In den Einstellungen unter „Auto-Aus und Ladekabel“ wählst du, ob NavX4 nach einem Countdown beendet wird oder nur den Bildschirm freigibt, ob das nur unterwegs gilt und was beim Ein- und Ausstecken passiert, etwa das Cockpit öffnen. Ab Werk ist Auto-Aus aus, und ein Aussetzer unter 5 Sekunden zählt nicht. Das wirkt, solange NavX4 läuft; das Telefon selbst ausschalten kann keine App.
Zuletzt redaktionell aktualisiert: 17. Oktober 2026.